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Mithrim

Statement von Chris Roberts zum CitizenCon-Debakel

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// Quelle: https://forums.robertsspaceindustries.com/discussion/comment/1432396/#Comment_1432396

 

Ich verstehe eure Frustration, allerdings bin ich mir nicht sicher ob der OP (original poster; Thread-Ersteller) unsere Entscheidung - und die Gründe die uns verannlasst haben diese zu treffen - wirklich verstanden hat.
 
Wir haben viel Zeit mit Recherche verbracht (und einige andere Veranstaltungsorte an anderen Locations wie z.B. London und Las Vergas gefunden, die 4.000-5.000 Besucher fassen und über mehrere Tage verfügbar sind). In Berlin waren die für unseren angedachten Zeitraum (10-11 Okt. 2014) passenden Locations leider eben nicht mehr verfügbar. Hinzu kommt, dass uns diese Veranstaltung geschätzt 200.000-250.000$ pro Tag kosten wird, was bedeuten würde, dass wir Eintrittspreise von 100-175$ verlangen müssten (es ist kein Zufall, dass Tickets für die BlizzCon und PAX nicht günstig sind).
 
Wir verstehen zwar, dass eine große Convention in Berlin eine tolle Sache für die europäische Community gewesen wäre, allerdings hätte dies ebenfalls eine signifikante finanzielle Belastung für alle anderen bedeutet.
 
Daher haben wir uns entschlossen, NICHT eine große Convention in 2014 abzuhalten, sondern stattdessen Zeit und Geld in das Veranstaltenen MEHRERER Events an ausgewählten großen Gaming-Events zu veranstalten. So besteht eine großere Chance, dass jeder an einer Veranstaltung teilnehmen kann. Statt einer großen CitizenCon wird es nun Events für ca. 1.000-1.500 Personen z. B. bei der GamesCom (Deutschalnd), der PAX East (Ostküste Nordamerika), der PAX Australia und schließlich LA (Westküste Nordamerika - so kann auch ein größerer Teil des Team teilnehmen) geben.
 
Ihr sehr also, wir ignorieren keinesfalls unsere Community. Wir versuchen lediglich das Gesamtbild zu betrachten und die Ressourcen im Auge zu behalten (eine Veranstaltung wie die BlizzCon abzuhalten ist eine große Herausforderung und benötigt ebenfalls Mitarbeiter, die extra dafür abgestellt werden müssen). Für 2014 - wo wir eigentlich genügend andere Dinge zu tun hätten - versuchen wir jetzt jeden Einzelnen von euch zu berücksichtigen und nicht eine geographische Gruppe zu bevorzugen.
 
Persönlich halte ich das für eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, auch für unsere deutschen Backer (die übrigens großartig waren) - sie bekommen immer noch ein großes Event in ihrem Land, allerdings können wir so weltweit weitere Events der gleichen Größe veranstalten und so einer größeren Anzahl Star Citizens ermöglichen daran teilzunehmen!


i.A.v. Greys0n :P

Lg Mith

XploD, Sapi, ForenBot und 3 anderen gefällt das

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Quelle: https://forums.robertsspaceindustries.com/discussion/comment/1447046/#Comment_1447046

 

Sandi:


Ich muss sagen, ich finde diesen ganzen Thread sehr beunruhigend. Es ist nicht praktizierbar schon im vorraus die Hauptstädte dieser Welt abzufragen, deswegen war der einzige Weg einen groben Eindruck zu bekommen, eine Umfrage zu starten. Das nächste mal werde ich meine Worte doppelt und dreifach überlegen, da es nicht unser Ziel war, dass der Poll ein Versprechen sein sollte. Jedoch verstehe ich die Fans, die da anders denken.

 

Nach dem Ergebnis der Umfrage wurde sehr viel nachgeforscht und Anrufe mit Berlin, aber auch mit London und Las Vegas, getätigt. Bei BlizzCon wurde angefragt die Kosten aufzusummieren, und Event Agenturen wurde kontakiert.

Kein Ort für so viele Leute war unter 250k$ pro Tag erhältlich, und da ging es nur um die Miete! Der Aufbau war auch teuer, so dass die Tickets für die Fans mehr als 200$ pro Ticket kosten würden, was wir als zu viel angenommen haben. Außerdem war für den 10. Oktober 2014 kein passender Ort mehr frei, was das Unternehmen weiter strittig gemacht hat.

Danach haben wir nach dem pragmatischsten, kosten- und resourceeffizientesten Weg gesucht, der sich als das Verwenden schon existierender Cons herausstellte. Der Grund waren viele Gründe, die drei deutlichsten die Folgenden:

  • Wir erzeugen Aufmerksamkeit bei einem vorhandenen Publikum, dem SC noch nicht bekannt ist.
  • Bei der Durchführung ist es wesentlich kostengünstiger, sich von Hardwarelieferanten oder anderen Firmen sponsorn zu lassen oder eine Partnerschaft einzugehen, die sowieso schon auf der Con zu finden sind. Wir haben es genossen, einen B2B-Stand (Back to Back, Anmerkung des Übersetzers) mit Crytek dieses Jahr auf der Gamescon zu teilen, und lernten die Hardware von Alienware und Razor zu schätzen.
  • Chris Zeit. Er ist, gegen öffentliche Meinung, nur eine begrenzte Resource, die sowieso schon auf den Events zu finden ist, was alleine schon weitere Gründe eleminiert.

 

 

Ich würde gerne glauben, dass es das Wichtigste ist, das Best Damn Space Sim Ever zu erzeugen, und dem Spiel Flügel zu verleihen. Deswegen bin ich ein wenig geschockt, dass einige Fans so auf Berlin bestehen, und dass ich eine ganze Reihe ausfallender Emails von europäischen Fans bekommen habe. Wir haben aufgrund der Umfrage absichtlich die Gamescon in Deutschland statt eines anderen Ortes gewählt. Australien ist die aktivste Community in ihrem Teil der Welt, deswegen haben wir Pax Australia gewählt, und wir versuchen einen Ort bei der Pax East  zu bekommen um die Ostküste und Kanada zu versorgen. Zusätzlich suchen wir was an der Westküsten abhängig von Chris Zeitplan mit der DragonCon. Das wäre dann praktisch ein globaler SC Con, in Versuch, mit begrenzten Resourcen das Maximum an Möglichkeiten für unsere Fans herauszuholen.

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Aus meiner Sicht zeigt sich hier mal wieder ganz deutlich, wie wichtig eine gute PR-Abteilung ist. Leider hat in diesem Fall (und das ist bei CIG nicht das erste Mal) die Kommunikation vollkommen versagt.
 
Man schreibt lieber 1-2 Sätze mehr und erklärt sich im Vorfeld, als später den gesäten Shit-Storm zu ernten. Mich persönlich hat es nicht sonderlich aufgeregt, dass die CitizenCon jetzt nicht in Berlin stattfindet, es ist immerhin noch über 1 Jahr hin. Um es mit der kölschen Gelassenheit auszudrücken: Do fließ noch vill Wasser de Rhing erunger (Bis es soweit ist, fließt noch viel Wasser den Rhein runter ;) ).
 
Die ganzen Polls, Umfragen und Foren dienen CIG lediglich als Stimmungsbarometer oder bestenfalls als zusätzlicher Input-Kanal. Kein Unternehmen kann es sich erlauben, sich von seinen Kunden jede einzelne Entscheidung legitimieren oder gar vorschreiben zu lassen. Es wird wirklich Zeit, dass die Leute aufwachen und verstehen, dass sie keine Anteilseigner/Shareholder sind. Wir haben CIG Geld (eine Menge Geld) gegeben... gespendet, damit sie IHR Produkt finanzieren und später verkaufen können. Im Gegenzug haben wir zwar einige Privilegien zugestanden bekommen, diese beinhalten jedoch auf keinen Fall irgendein Entscheidungsrecht.
 
Um es überspitzt zu formulieren haben wir "Anrecht" auf folgendes (exemplarisch):

 

2co4cn7.png

 
Ihr seht worauf ich hinaus möchte. Nirgendwo steht, dass das Wort/die Meinung der Community Gesetz ist; es sind lediglich Vorschläge. Man kann natürlich argumentieren, dass jeder gute Publisher/Entwickler die Wünsche des Endkunden beherzigt und nach Möglichkeit bestmöglich umsetzt, denn nur dann kann er auch davon ausgehen, dass der Kunde das Produkt kauft und langfristig damit zufrieden ist.
 
Und so leid es mir tut das sagen zu müssen, wir sind nunmal nichts anderes als Kunden. CIG ist nicht die Wohlfahrt und Chris Roberts ist uns zu nichts verpflichtet (genauso wenig wie wir dazu verpflichtet sind, ihm Geld zu geben).
 
Die Entscheidung von CIG die Community so stark zu involvieren kann - und ich sage bewußt kann - eine gute Idee sein, die funktioniert... dies ist allerdings nur dann möglich, wenn die Community von diesem "Anspruchsdenken" Abstand nimmt. Die Entscheidung ist für mich ein ehrbares Ziel und ich verstehe nicht, wie die Leute dieses großzügige "Versprechen"... diese Chance, so missverstehen können oder wollen. Es ist ein Schritt auf die Community zu. CIG muss bei jeder Entscheidung befürchten aus irgendeiner Richtung einen Schlag ins Gesicht zu bekommen, weil sich irgendwer schlecht behandelt fühlt.
 
Für mich war und ist das Projekt Star Citizen eine Frage des Vertrauens:

  • Glaube ich Christ Roberts, dass er ein Spiel erschaffen kann, an dem ich Spaß haben werde: Ja, glaube ich. Deswegen habe ich ihm mein Geld gegeben.
  • Vertraue ich darauf, dass er weiß was er tut: Ja -> Geld gegeben

Es lohnt sich in meinen Augen daher überhaupt nicht, sich über Dinge aufzuregen, die noch nicht geschehen sind. Es kann sicherlich jeder seine persönliche Meinung äußern und auf vermeintliche Fehler/Probleme hinweisen und natürlich konstruktive Vorschläge machen. Die Prämisse "Ich habe mein Geld freiwillig gespendet" sollte dabei jedoch niemals aus den Augen verloren werden!
 
Lg Mith

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Das wäre doch eine Idee für das nächste Stretchgoal gewesen, 35$ und freier Eintritt in Berlin ^^

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Naja das Budget hätten die durchaus erhöhen können über z.B. noch einem shipsale.

 

Kölsch: Et is wie et is & et hätt noch emmer jot jejange - und am wichtigesten: watt willse maache?

Jaja die haben hier schon Lebensweisheiten drauf^^

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Das wäre doch eine Idee für das nächste Stretchgoal gewesen, 35$ und freier Eintritt in Berlin ^^

Siehe:

CIG muss bei jeder Entscheidung befürchten aus irgendeiner Richtung einen Schlag ins Gesicht zu bekommen...

Du glaubst doch nicht etwa, dass das wirklich eine Option mit Aussicht auf Erfolg gewesen wäre? :P

Überleg mal, wieviele Leute überhaupt kainen Bock auf so ein Event haben. Was hätten die wohl gesagt, wenn CIG plötzlich mit deren Geld (-> Anspruchsdenken) eine Party veranstaltet hätte, an der sie gar nicht teilnehmen wollen.. oder können (z.B. Anreisekosten, Urlaub etc.).

 

Der enspannteste Weg wäre:

  • CIG informiert Community
  • Community gibt Input/Ideen zurück
  • CIG entscheidet und setzt um
  • Community gibt konstruktives Feedback... was war gut,

    was hätte besser laufen können

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Ich glaube, die Diskussion hier können wir uns hier schenken.

 

Ja, ich wäre gerne zu einem shake hands mit Sandy und Chris gefahren, um nebenbei mal den Fusionhaufen hier aus der Nähe zu begutachten.

HÄTTE CIG einfach mal so den Event von Berlin nach LA verlegt, damit's für sie einfacher wäre, hätte ich mich sogar an den Unmut beteiligt.

Aber sie haben den Event dezentralisiert, um ihn quasi für alle zu öffnen. Von mir aus schnappe ich mir Sandy dann halt auf der Gamescon...

 

Gibt's hier jemand, der allen erstes 200€ für einen SC Event in Berlin hingegegt hätte?

Buzz Ligthyear gefällt das

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200€ Eintritt ist auch völlig aus der Luft gegriffen genauso wie das Budget.

 

Sicherlich kann man sich jede Zahl schön rechnen aber wir wissen nicht, mit welchen Kosten kalkuliert wurde.

  • Event Location (Miete, Aufbau, Reinigung etc.)
  • Equipment/Technik (einfliegen lassen oder mieten)
  • Anreise & Hotel, Verpflegung
  • Personalkosten (Planungskosten)

Die Liste ist beliebig erweiterbar...

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Ich nicht.

 

Maximal 50-100€, dann muss es aber schon echt super sein.

 

Habe mich auch nicht wirklich aufgeregt, fand es nur schlecht kommuniziert.

Und auch ziemlich lustlos rüber gebracht, war auch so beiläufig.

 

Hätte man viel besser machen können und sollen.

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Das wird aber auch nicht geringer ausfallen, wenn die das auch mehrere Standorte verlagern. Normalerweise gibt es aber auch bei Unternehmen ein fest eingeplantes Budget für Messen und wenn die an eine extra Star Citizen Con gedacht haben, werden die ja schon von enormen Kosten ausgegangen sein.

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Naja find ich nicht so tragisch das ganze... ich will ein gutes Spiel von CIG und nicht eine Messe ala BlizzCon...

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Ich sehe das grundsätzliche Problem auch nicht in der Entscheidung, die SC-Con nicht in Berlin abzuhalten, sondern vielmehr in der problematischen Kommunikation.

 

Im Poll kam es nun mal so rüber, als ob die Backer wählen können und die Auswahl auch final ist. Dass man sich im Voraus seitens CIG mehr oder weniger keine Gedanken gemacht hat und einfach mal ein paar Orte gewählt hat, kann ja keiner ahnen. Hätten sie im damaligen Poll einfach eine 3-zeilige Anmerkung hierzu gemacht, wäre der "Shitstorm" um 95 % geringer ausgefallen.

 

Da das nicht gemacht wurde, war der Shitstorm vorprogrammiert, wäre aber sicherlich etwas milder ausgefallen, hätte man die Ankündigung direkt mit stichhaltigen Argumenten hinterlegt.

 

Persönlich ist es mir ziemlich egal, da ich so oder so kaum Urlaub zur Verfügung habe und  den knapp bemessenen Urlaub wohl nicht dafür verwendet hätte.

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Es war ja scheinbar schon so gedacht, dass die Backer dort tatsächlich etwas auswählen konnten. Sie selbst haben ja gesagt das sie mehrere Locations gecheckt habe. Nur ist ihnen dann dabei aufgefallen das das wohl auch ein Stück Geld kostet....

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Sicherlich kann man sich jede Zahl schön rechnen aber wir wissen nicht, mit welchen Kosten kalkuliert wurde.

  • Event Location (Miete, Aufbau, Reinigung etc.)
  • Equipment/Technik (einfliegen lassen oder mieten)
  • Anreise & Hotel, Verpflegung
  • Personalkosten (Planungskosten)

Die Liste ist beliebig erweiterbar...

This

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Na dann treffen wir uns ebend 2014 in Köhl am Rhein ( oder wie heißt noch mal der Bach ). Bei der Games Com. Da wollen Sie doch aucgph hin. Für fiel von uns ein kurzer Weg

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